Der Perukreis Appenweier (A), Nesselried (N), Urloffen (U)
Die Mitglieder des Perukreises
auf dem Foto von links nach rechts:
Elfriede Eidel (nicht mehr aktiv), Pfr. Alfons Haidlauf, Klaus Boschert, Kristin Reichert, Jessica Laible, Benedikt Löger
Elfriede Eidel (nicht mehr aktiv), Pfr. Alfons Haidlauf, Klaus Boschert, Kristin Reichert, Jessica Laible, Benedikt Löger
weitere Personen:
Marielle Meidinger, Elisabeth Vogt (nicht mehr aktiv), Hiltrud Wienfort, Brigitte Mans, Thomas Sauer
Marielle Meidinger, Elisabeth Vogt (nicht mehr aktiv), Hiltrud Wienfort, Brigitte Mans, Thomas Sauer
Ansprechpartner des Perukreises A, N, U sind:
Die Partnerschaft mit Ventanilla
Die Partnerschaft besteht seit dem 16.Mai 1998 mit der Partnergemeinde San Pablo de la Cruz in Ventanilla in der Diözese Callao/Peru. Ventanilla ist ein Slum-Gebiet vor den Toren Limas, direkt an der Küste des Pazifischen Ozeans. Am 28.Januar 1969 wurde Ventanilla offiziell gegründet und hat laut der Volkszählung von 2005 243.526 Einwohner.
Die Gründung der Partnerschaft erfolgte unter Pfarrer Bäuerle. Seit seinem Wegzug von Appenweier hat Klaus Boschert die Leitung übernommen.
Die Gründung der Partnerschaft erfolgte unter Pfarrer Bäuerle. Seit seinem Wegzug von Appenweier hat Klaus Boschert die Leitung übernommen.
Besuche und weitere Ereignisse
- Erster Besuch im Jahre 2007 durch Katharina Huber aus unserer Gemeinde.
- Gegenbesuch im Januar 2008 durch den damaligen Pfarrer Wilber
- Pfarrerwechsel in Peru im Mai 2014 Padre Augusto Almeida
- Besuch der Partnergemeinde durch Klaus Boschert im August 2014
- In Costa Azul wird auf Initiative von Pfarrer Augusto Almeyda Ende 2017 mit dem Bau einer Kirche und Gemeindezentrum begonnen
- Kurzbesuch von Marion Hennegriff an Ostern 2018
Finanzierungsprojekte seit der Bestehung der Partnerschaft:
- Schreibmaschine für das Pfarrbüro
- Bibeln
- Kirchendachrenovierung
- Elektrik in der Pfarrkirche
- Renovierung einer Kapelle
- Katechetenunterstützung
- Seit 2009 Kinderspeisung der Kommunionkinder in der Gemeinde von Costa Azul
- Seit 2011 Versorgung der Familien von ca. 50 Kommunionkindern mit den Grundnahrungsmitteln wie Reis, Mehl, Zucker, Salz, etc.
- Seit dem Pfarrerwechsel im Jahre 2014 erhalten die inzwischen 60 Kindern von Montag bis Freitag eine Zwischenmahlzeit.
- Mitfinanzierung des Kirchenneubaus 2018 in Costa Azul. Die Kirche soll zugleich auch Gemeindezentrum und Begegnungsort der Gemeindemitglieder sein.
Die Finanzierung der Projekte erfolgt durch Geldspenden beim Fastenessen, Einzel- und Daueraufträge, sowie Spenden der Frauengemeinschaft und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung aus Appenweier, durch Spenden bei runden Geburtstagen und goldenen Hochzeiten oder bei Todesfällen. Auch die Kommunionkinder aus Nesselried trugen mit der Aktion Hoffegen zur Finanzierung bei.
Große Probleme der Bevölkerung ergeben sich aus:
- der sehr hohen Arbeitslosigkeit
- Armut
- Alphabetismus
- Wassermangel
- Unzureichende Hygiene
- schlechte medizinische Versorgung
- spärliche Vegetation, somit ist keine Selbstverpflegung möglich
- Kinderarbeit
- Luft und Wasserverschmutzung durch die Industrie
- Landausbeutung durch die Industrieländer
- Prostitution
- Sehr viele Frauen leben mit ihren Kindern alleine, da sie von den Männern allein gelassen werden
- Freikirchen und Sekten erfreuen sich eines zunehmenden Zulaufs und Unterwanderung die Arbeit der katholischen Kirche
Auszug aus einem Mail vom 18.11.14 von Padre Augusto über die Situation im Teilort von Costa Azul:
Costa Azul, ist eine Zone in extremer Armut, nicht nur materieller, sondern die Menschen leben in großer spiritueller Armut. Es gibt viele Jugendliche, gefangen in Kriminalität, Drogen und dem Alkohol. Brüder und Schwestern, die Realität ist hart. Ich bin nun etwas mehr als sechs Monate in der Gemeinde (drei als Vikar und drei als Pfarrer) und sie haben schon sechs Jugendliche umgebracht. Das ist die Umgebung, in der die Kinder aufwachsen, eine Realität der Gewalt. Darum ist unsere Aufgabe sehr groß und unsere Mission ist speziell an sie gerichtet. Kinder kennen nur die Sprache der Gewalt, wir geben ihnen durch die Partnerschaft eine andere Sprache, die der Nächstenliebe (Liebe unter Brüdern und Schwestern).
Costa Azul, ist eine Zone in extremer Armut, nicht nur materieller, sondern die Menschen leben in großer spiritueller Armut. Es gibt viele Jugendliche, gefangen in Kriminalität, Drogen und dem Alkohol. Brüder und Schwestern, die Realität ist hart. Ich bin nun etwas mehr als sechs Monate in der Gemeinde (drei als Vikar und drei als Pfarrer) und sie haben schon sechs Jugendliche umgebracht. Das ist die Umgebung, in der die Kinder aufwachsen, eine Realität der Gewalt. Darum ist unsere Aufgabe sehr groß und unsere Mission ist speziell an sie gerichtet. Kinder kennen nur die Sprache der Gewalt, wir geben ihnen durch die Partnerschaft eine andere Sprache, die der Nächstenliebe (Liebe unter Brüdern und Schwestern).
Motivation zu helfen ist:
- die christliche Plicht zu helfen und teilen was möglich ist. Es kann nicht sein, dass bei uns noch gute Lebensmittel weggeworfen werden, wenn überall auf der Welt Menschen vor Hunger sterben.
- Die menschenunwürdige Lebensbedingungen in den Slumgebieten
- Die Armut der Leute und zugleich die Herzlichkeit der Peruaner
- die Ausbeutung und Unterdrückung durch die Industrieländer, sowie durch das korrupte staatliche System
- der Glaube an eine gerechtere Welt
- Vorbilder wie zum Beispiel Dom Helder Camara, welcher einer der bedeutendsten Kämpfer für die Menschenrechte in Brasilien war, sowie eines seiner bekannten Zitate: „ Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit“
Spendenkonto
Perukreis A, N, U, Am Kirchplatz 13 77767 Appenweier
Sparkasse Offenburg/Ortenau
IBAN: DE12 6645 0050 0000 0123 60
SWIFT-BIC: SOLADES1OFG
Sparkasse Offenburg/Ortenau
IBAN: DE12 6645 0050 0000 0123 60
SWIFT-BIC: SOLADES1OFG

