„Spiel mir ein Lied vom Frieden...“
Klezmer-Musik von MIschpoke auf höchstem Niveau begeisterte das Publikum
Durbach-Ebersweier (rh). Am Samstagabend fand in der Dorfkirche ein Klezmerkonzert der Gruppe „Mischpoke“ aus Hamburg statt. Der Einladung von Pastoralreferent Stephan Thüsing folgten rund 150 Gäste, darunter viele Kinder der Seelsorgeeinheit DurbachAppenweier aus dem Kindergarten- und Grundschulbereich. Mit ihnen hatte Thüsing im Vorfeld ein Lied geprobt, das sie zu Beginn mit strahlenden Augen aufführten.
„Unsere Musik verbindet Roma, Sinti, Serben- alle Menschen unterschiedlichster Kulturen - in einer universellen Sprache“, erklärte Magdalena Abrams (Klarinette, Gesang und Moderation). Die Vision eines friedlichen Miteinanders in der Welt solle kein Traum bleiben.
In atemberaubendem Tempo entwickelten die vier Musiker einen großartigen Klangteppich! Die Bandbreite umfasste melancholisch tragende Melodien und Stücke, in denen überschäumende Lebensfreude sich einen Weg bahnte bis hin zur ungestümen Wildheit. Klopfen, Schlagen,Quietschen, Pfeifen, Trillern, Singen und Klatschen verliehen der lebhaften Darbietung besondere Ausdruckskraft. Während die Tonkünstler im Chorraum alle Stücke auswendig spielten, hielten sie
untereinander und auch zum Publikum intensiven Blickkontakt.
Sämtliche Stimmen überraschten mit schnellläufigen, überaus komplizierten Solopartien. Zahlreiche Improvisationen ließen aufhorchen, wenn bekannte Liedpassagen darin hörbar waren (zum Beispiel „Shalom Alechem“).
Das letzte Stück der fast zweistündigen Aufführung galt Titi Winterstein, einem Sinti-Musiker, der lange Zeit in Offenburg lebte. Mit kräftigem Beifall und stehenden Ehrbezeugungen dankte das staunende Publikum der in jeder Hinsicht herausragenden Musikgruppe. Erst nach einer furiosen Zugabe durften die Ausnahmekünster „von der Bühne“ gehen. Frank Naruga (Gitarre und Mandolen-Zisther) erklärte zum Schluss: „Uns hat´s Spaß gemacht- wir kommen gerne wieder!“ Die Improvisation mit den Kindern sei auch für die Musiker von erfrischender Leichtigkeit geprägt gewesen.
Info:
In atemberaubendem Tempo entwickelten die vier Musiker einen großartigen Klangteppich! Die Bandbreite umfasste melancholisch tragende Melodien und Stücke, in denen überschäumende Lebensfreude sich einen Weg bahnte bis hin zur ungestümen Wildheit. Klopfen, Schlagen,Quietschen, Pfeifen, Trillern, Singen und Klatschen verliehen der lebhaften Darbietung besondere Ausdruckskraft. Während die Tonkünstler im Chorraum alle Stücke auswendig spielten, hielten sie
untereinander und auch zum Publikum intensiven Blickkontakt.
Sämtliche Stimmen überraschten mit schnellläufigen, überaus komplizierten Solopartien. Zahlreiche Improvisationen ließen aufhorchen, wenn bekannte Liedpassagen darin hörbar waren (zum Beispiel „Shalom Alechem“).
Das letzte Stück der fast zweistündigen Aufführung galt Titi Winterstein, einem Sinti-Musiker, der lange Zeit in Offenburg lebte. Mit kräftigem Beifall und stehenden Ehrbezeugungen dankte das staunende Publikum der in jeder Hinsicht herausragenden Musikgruppe. Erst nach einer furiosen Zugabe durften die Ausnahmekünster „von der Bühne“ gehen. Frank Naruga (Gitarre und Mandolen-Zisther) erklärte zum Schluss: „Uns hat´s Spaß gemacht- wir kommen gerne wieder!“ Die Improvisation mit den Kindern sei auch für die Musiker von erfrischender Leichtigkeit geprägt gewesen.
Info:
Zur Gruppe „Mischpoke“ gehören
Magdalena Abrams (Gesang, Klaruinette)
Cornelia Gottesleben (Violine, Klemenche)
Frank Naruga (Gitarre, Mandolen-Zisther)
Maria Rothfuchs (Kontrabass)
Das nächste Konzert in der Region findet am 14. März, um 18 Uhr, in Urloffen-Zimmern statt.
Weitere Informationen unter mischpoke-hamburg.de
Magdalena Abrams (Gesang, Klaruinette)
Cornelia Gottesleben (Violine, Klemenche)
Frank Naruga (Gitarre, Mandolen-Zisther)
Maria Rothfuchs (Kontrabass)
Das nächste Konzert in der Region findet am 14. März, um 18 Uhr, in Urloffen-Zimmern statt.
Weitere Informationen unter mischpoke-hamburg.de
