Im Gebet vereint - Hausgebet um 18 Uhr

Wenn ab kommenden Samstag (21.3.) täglich alle Glocken von 17.54  bis 17.57 Uhr für drei Minuten läuten, möchten wir in unserer Kirchengemeinde Appenweier-Durbach zum Gebet zu Hause einladen. In der Kirche können wir uns zur Zeit nicht zum Gottesdienst versammeln – doch unsere Kirchenglocken dringen bis in unsere Wohnungen und in unsere Herzen. Wir vermissen den Kontakt zu unseren Mitmenschen – doch im Beten und Hoffen rücken wir näher zusammen.

Hand in Hand - Im Gebet vereint
Hausgebet – Seelsorgeeinheit Appenweier-Durbach
Täglich um 18.00 Uhr
Entzünden Sie eine Kerze.
Eröffnung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des heiligen Geistes. Amen.
 
Liebe Schwestern und Brüder,
in der Kirche können wir gerade nicht zum Gebet zusammenkommen – doch unsere Kirchenglocken dringen bis in unsere Wohnungen und in unsere Herzen. Wir vermissen den Kontakt zu unseren Mitmenschen – doch im Beten und Hoffen rücken wir näher zusammen. Uns verbindet der Glaube an Gott. Auch wenn es scheint, dass die Welt aus den Fugen gerät – Gott hält sie zusammen. In dieser Zuversicht beten wir.
Lied:  
Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr
Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Noch will das alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsren aufgescheuchten Seelen, das Heil für das du uns bereitet hast.
 
Psalm 121:    
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels, er schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht.
Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben.
Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit.
 
Fürbittgebet: Gott,
Wir fragen uns, wo wir stehen. Wir wissen nicht genau, was noch kommt. Geh den Weg mit uns, der vor uns liegt. Wir bitten Dich:
-für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
-für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
-für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich um die Kranken kümmern;
-für die politischen Verantwortlichen in unserm Land und überall auf der Welt,
 die Tag für Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
-für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
-für die Menschen, an die keiner denkt;
-für Sterbende und Verstorbene;
-für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.
 
Bewahre sie und uns alle an Leib und Seele. Lass nicht zu, dass die Angst die Oberhand gewinnt. Schenke Weisheit und Fantasie, damit wir tun, was in unserer Macht steht. Gib Liebe und Empathie, damit wir verbunden bleiben. Schenk Glauben und Vertrauen, damit die Hoffnung siegt. Dir und Deiner schöpferischen Macht vertrauen wir uns selbst, unsere Mitmenschen und die ganze Welt an. Gemeinsam beten wir mit Deinen Worten: (Vater unser)
 
Segensbitte:
Gott segne und behüte uns,
er schütze unser Leben und bewahre unsere Hoffnung.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns, dass wir leuchten können für andere.
Gott erhebe sein Angesicht. Er gebe uns immer neu die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben. Gott schenke uns Frieden und Gesundheit! Amen!
 
Löschen Sie die Kerze.
Hausgebet.pdf
Gebet in der Coronakrise.pdf
In der orangen Infobox rechts finden Sie das Hausgebet der Erzdiözese zum Sonntag.